über mich

Vor kurzem wurde ich nach der Herangehensweise an meine Arbeit bzw. nach meiner Philosophie gefragt. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, …Ja, es gibt Arbeit –aber– was für eine Philosophie?

Ich bin da offenbar ``recht einfach gestrickt``.

Ich sitze sehr oft vor dem Rechner und zeichne Pläne; manchmal skizziere ich, was mir in der Nacht einfällt, und immer wieder fahre ich auf Baustellen, oder treffe mich zu Besprechungen mit Auftraggebern oder Handwerkern.

 

Das offene Zugehen und der konstruktive Austausch mit Bauherrn und Handwerkern spielen für mich und in meiner Arbeit eine große Rolle. Viel gelernt habe ich beim Selbermachen, mit der Schaufel, der Kelle, dem Hammer, dem Akkuschrauber in der Hand.

 

Dabei überlege ich, wie ich den nächsten Schritt mache -und- ich habe Menschen, die mir immer wieder weiterhelfen und zeigen, wie es gehen könnte. Was mir immer wieder Kraft gibt, mir Ideen bringt oder mich weitergehen lässt, ist meine Familie, meine Frau und meine Töchter, die Berge, ein wenig Sport. Und freilich, hin und wieder mache ich mir auch meine Gedanken,… Ich meine, dass unseren „Fähigkeiten“ und Möglichkeiten Lebensräume zu schaffen und zu gestalten mittlerweile fast keine Grenzen mehr gesetzt sind.

 

Trotzdem oder gerade deshalb könnte es spannend oder reizvoll, vielleicht in gewisser Hinsicht sogar sinnvoll sein, sich (wieder) auf das Wesentliche zu konzentrieren. Peter Zumthor hat das auf seine Art und Weise folgendermaßen zum Ausdruck gebracht: „Da ist auch etwas ganz Besonderes in der Architektur, das mich fasziniert. –Die Spannung zwischen innen und außen. –Finde ich unglaublich gut. Also, dass wir in der Architektur ein Stück aus der Weltkugel herausnehmen und in eine kleine Kiste bauen. Und plötzlich gibt es ein Innen und ein Außen.

 

Drinnen sein, draußen sein. Fantastisch.“ aus Athmosphären, Peter Zumthor, Birkhäuser –Verlag für ArchitekturZum Abschluss und zusammenfassend noch eine Aussage von Kjetil Thorsen: „Für mich sind das Wichtigste in der Architektur die Menschen, die ich treffe. Sie spielen eine größere Rolle als die Projekte selbst.“ Kjetil ThorsenIn diesem Sinne, freue auch ich mich auf die nächsten Menschen, die ich treffen werde.

Hier finden Sie meine Arbeiten.